Januar 2017

Führungswechsel an der Spitze der Steirischen Landesjägerschaft

Franz Mayr-Melnhof-Saurau wurde einstimmig zum Nachfolger von DI Heinz Gach als Landesjägermeister gewählt.

 

(Graz, 16. Jänner 2017) „Mehr als vier Jahrzehnte lang hat Heinz Gach die jagdliche Standesvertretung in der Steiermark in unterschiedlichen Funktionen mitgestaltet. Davon stand er insgesamt 24 Jahre als Landesjägermeister an der Spitze der Jägerschaft. Er hat das Weidwerk in unserem Bundesland in den letzten Jahren geprägt wie kein anderer“, würdigt der neu gewählte steirische Landesjägermeister, Franz Mayr-Melnhof-Saurau, seinen Amtsvorgänger. Mayr-Melnhof-Saurau, der bereits sechs Jahre das Amt des stellvertretenden Landesjägermeisters bekleidete, wurde in der gestrigen Vorstandssitzung der Steirischen Landesjägerschaft einstimmig zum Nachfolger von Gach gewählt. Als stellvertretende Landesjägermeister fungieren LABG Karl Lackner, der diese Funktion seit dem Jahr 2011 ausübt und DDr. Burkhard Thierrichter, welcher ebenfalls seit 6 Jahren dem Vorstand der Steirischen Landesjägerschaft angehört.

Durch die Wahl von Franz Mayr-Melnhof-Saurau (geb. 1977), der zu den größten Waldbesitzern Österreichs zählt, übernimmt eine Unternehmerpersönlichkeit das Amt deren Familiengeschichte untrennbar mit der steirischen Jägerschaft verbunden ist. Denn bereits dessen Vater und Urgroßvater (dieser war der erste gewählte Landesjägermeister nach 1945) führten die Geschicke der Jägerschaft in der Steiermark.

Mit rd. 23.500 aktiven Jägerinnen und Jägern ist die Steirische Landesjägerschaft nach Niederösterreich die zweitgrößte innerhalb der österreichischen Bundesländer. Daher ist es ein wichtiges Ziel des neuen Landesjägermeisters die Akzeptanz und das positive Wirken der Jägerschaft in der Steiermark weiter zu erhöhen. Mayr-Melnhof-Saurau: „Als Jäger leisten wir einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Natur und Umwelt. Wesentlich ist es daher kontinuierlich an der Weiterentwicklung des Beziehungsdreiecks Tier – Gesellschaft – Lebensraum zu arbeiten sowie das gute Einvernehmen mit den Lebensraumpartnern und der Land- und Fortwirtschaft sicherzustellen. Es ist somit eine unserer Kernaufgaben den in den letzten Jahren eingeschlagenen Weg weiterzugehen.“