Jagdhunde

Der Jagdgebrauchshund

Der Jagdgebrauchshund ist ein wesentlicher Bestandteil innerhalb einer weidgerechten Jagdausübung und seine jagdlichen Arbeitsbereiche sind vielfältig.

• Der Jagdgebrauchshund muss Wild zu Lande, zu Wasser und unter der Erde suchen und finden, vorstehen, vorliegen und in Bewegung bringen oder stellen.

• Der Jagdgebrauchshund muss erlegtes Wild finden und dem Hundeführer bringen, um es als hochwertiges Lebensmittel verwerten zu können.

• Der Jagdgebrauchshund muss krankes Wild finden, um Tierleid zu minimieren.

• Der Jagdgebrauchshund muss den Ansprüchen einer weidgerechten Jagdausübung sowie den Anforderungen der jeweiligen Landesjagdgesetze entsprechen.

• Der Jagdgebrauchshund muss gesellschaftsverträglich sein.

Dachorganisationen

Das Jagdhundewesen wird international und national geregelt.

Internationale Dachorganisation – FCI

Die Fédération Cynologique Internationale (FCI) ist die Weltorganisation der Kynologie mit Sitz in Thun/Belgien.

Nationale Dachorganisationen – ÖKV

Der Österreichische Kynologenverband wurde 1909 gegründet und ist Mitgliedsverband der FCI. Er ist Dachverband der österreichischen Rasse- und Zuchtvereine.

Österreichischer Jagdgebrauchshundeverband – ÖJGV

Der ÖJGV wurde 1912 gegründet und ist mit den Aufgaben des Jagdhundeprüfungswesens betraut. Der Verband ist für die Aus- und Weiterbildung der Leistungsrichter für Jagdhunde verantwortlich. Er steht allen jagdkynologischen Zucht- und Prüfungsvereinen vor. Sein oberstes Ziel sind geprüfte Jagdgebrauchshunde für die Jagd.