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Durchbruch für den Schalldämpfer auf Bundesebene

Für die Steiermark wurden die Weichen bereits mit der letzten Jagdgesetznovelle gestellt: „Wir sind stolz darauf, dass durch enges Zusammenwirken der Landesjagdverbände und der Politik die Verwendung eines Schalldämpfers für alle Steirischen Jägerinnen und Jäger voraussichtlich mit Jänner 2019 möglich ist!

 

Unserer besonderer Dank gilt neben Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landesrat Johann Seitinger und unseren Landesjägermeister-Stellvertreter Clubobmann Karl Lackner all jenen politischen Verantwortlichen, die dieses Vorhaben aktiv unterstützt haben!“

Mit der Überarbeitung des Waffengesetzes geht die Bundesregierung einen vernünftigen Mittelweg zwischen den Interessen der Besitzer legaler Schusswaffen und den öffentlichen Sicherheitsinteressen, insbesondere im Kampf gegen Terrorismus und Organisierte Kriminalität. Auch der Schutz von Jägern, Justizwache- und Militärpolizei-Angehörigen findet im neuen Gesetz besondere Berücksichtigung.

 

Hier eine Kurzfassung der wichtigsten Punkte:

Mehr Schutz und Sicherheit für Jägerinnen und Jäger:

  • Die Verwendung eines Schalldämpfers wird für die Steirischen Jägerinnen und Jäger möglich sein, sobald die neue Regelung auf Bundesebene in Kraft tritt: Vorausschauend wurden die Weichen dafür bereits mit der Novellierung des Jagdgesetzes im Sommer 2018 geschaffen.
  • Durch die Verwendung des Schalldämpfers bleibt der Schuss weiter laut hörbar, das Gehör des Schützen, aber auch das sensible Gehör des mitgeführten Jagdhundes werden geschützt.
  • Möglichkeit zum Führen einer Faustfeuerwaffe während der Jagdausübung (Erleichterung bei der Nachsuche)

 

 

Definition Sportschützen: Künftig soll es eine klare rechtliche Definition und entsprechende Kriterien dafür geben, wer als Sportschütze gilt, daran geknüpft sind Verwaltungsvereinfachuntzengen. 

Maßnahmen im Kampf gegen Terrorismus und Organisierte Kriminalität:

  • Grundsätzliches Verbot von halbautomatischen Schusswaffen und Faustfeuerwaffen mit großen Magazinen.
  • Meldepflichten für Waffenhändler bei verdächtigen Transaktionen, z.B. wenn die Herkunft des Geldes ungewiss ist.
  • Anzeigepflicht, wenn Schusswaffen einer anderen Person überlassen werden.

 

Die Exekutive soll im Falle der Gefährdung von Menschen durch die missbräuchliche Verwendung einer Waffe mehr Möglichkeiten haben, ein vorläufiges Waffenverbot auszusprechen.

Waffenpass für Justizwache und Militärpolizei – Regelung wie für Polizisten: Angehörige dieser Berufsgruppe müssen aufgrund des besonderen Risikopotenzials ihrer Tätigkeit ihren Bedarf zur Führung einer Faustfeuerwaffe nicht mehr gesondert nachweisen. Die bisherige Kaliberbeschränkung von max. 9mm entfällt.

Aus dem Schusswaffenverbot wird ein generelles Waffenverbot für bestimmte Drittstaatsangehörige

Das neue Waffenrecht ging mit Montag, den 8. Oktober 2018 in Begutachtung und soll mit Jänner 2019 in Kraft treten.

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