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DENK mal Wald-Wild-Jagd

Am 25.05.2019 konnte die Ausstellung DENK mal WALD-WILD-JAGD im Holzmuseum feierlich eröffnet werden und ist ein erster Erfolg unserer Modellregionen. Neben der Darstellung unserer heimischen Wildarten, wie Rot- Reh- und Gamswild wird in diesem Jahr der Schwerpunkt auf die Raufußhühner gelegt. Im Holzbauhaus findet die Indoor-Ausstellung statt, im Eingangsbereich zur Ausstellung wird die Jagd in Österreich und im Bezirk Murau beschrieben, auf rd. 138.000 ha Fläche des Bezirkes finden wir 19 Hegegebiete mit 265 Revieren, davon 59 Gemeindejagden und 265 Eigenjagden. Weiters wird auf die Fütterungen hingewiesen, z.B. stehen unserem Rotwild 48 Freifütterungen und 5 Wintergatter als Unterstützung in strengen Wintern zur Verfügung. Auch Themen wie Wildkrankheiten und Wildschäden (Schäl- Verbiss- und Fegeschäden an ausgestellten Bäumen) werden in Schautafeln angesprochen und gezeigt.

 

Eine Murmeltierecke beschreibt die Überlebenskünstler in unseren Hochlagen.  Einige Schautafeln von Dr. Armin Deutz ausgestattet, zeigen unterschiedliche Fährten, Schalen und Losungen unserer Wildarten, auch Federn von Auerwild, Birkwild, Greifvögel…uvm. werden gezeigt, ebenso Sondertrophäen und Abnormitäten aus dem Reich unserer Wildarten. Eine Wandtafel weist auch auf das verstärkte Vorkommen von Schwarzwild im Bezirk hin. Im Übergang zum Hauptthema 2019 der Raufußhühner, wird auch der Klimawandel angesprochen, besonders durch die Verwaldung, Verbuschung, das Ansteigen der Waldgrenze infolge der allgemeinen Erderwärmung, kann eine Einengung des Lebensraumes für unseren Auer- und Birkwildbestand bedeuten. Aber es wird auch auf das Schneehuhn und das Haselwild in unserer Region verwiesen, welche ebenso in Vitrinen ausgestellt werden. Das Auerwildprojekt Rantental, betreut durch DI Lick zeigt, wie durch gezielte Lebensraumverbesserung der Auerwildbestand in einigen Jahren deutlich erhöht werden kann.
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Die eingerichtete Jagdstube widmet sich dem jagdlichen Brauchtum, gezeigt werden Tierpräparate, Jagdhornbläsergruppen, die feierliche Streckenlegung mit Bruchübergabe. Auch die Kunst, das Malen von Jagdtieren und Jagdmotiven, die Verarbeitung von Grandeln und der Hirschhörner zu edlen Schmuckstücken sowie die Jagdbekleidung und Jagdausrüstung können in der Jagdstube bestaunt werden. Ein Naturschutzprojekt – das Paaler Latschenmoos (Raum/Stadl/Mur-Flattnitz) wird auf einer Schautafel gezeigt. Ergänzend laufen Filme über den Jagdbezirk Murau bzw. das Jagen und Beobachten unserer heimischen Wildtiere sowie über das Holzmuseum St. Ruprecht. Mit einem Wissensquiz für Alt und Jung, bei dem innerhalb der Familie oder einer Schulklasse der „Wald-Wild-Jagd-Meister“ gefunden werden kann, wird der jagdliche Streifzug durch das Holzbauhaus abgeschlossen.

Im Outdoor-Bereich, dem anschließendem Arboretum mit vielen Baum- und Straucharten sind Wildtiersilhouetten in Lebensgröße dargestellt (wichtige heimische Wildarten), welche auch durch dazugehörende Tierstimmen ergänzt sind.

 

 

Neben der Jagdlichen Sonderausstellung wird auch eine Ausstellung zum Thema „Alternativen zur Energiegewinnung“ in Zusammenarbeit mit der Energiemodellregion Murau gezeigt. Für unsere Kids gibt es weiters die Bastel- und Kreativ-Werkstatt, sowie einen Holzwasserspielplatz. Im Haupthaus wird zusätzlich das Holzhandwerk, allerlei Kunstvolles, verschiedene Holzarten, Kuriositäten… uvm präsentiert.

Das Holzmuseum hat täglich in den Monaten Juni bis September von 9 bis 17 Uhr, in den Monaten April, Mai und Oktober von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

 

Informationen: Holzmuseum, Hans-Edler-Platz 1, 8862 St. Ruprecht ob Murau

Tel: *43(0)3534/2202, office@holzmuseum.at; www.holzmuseum.at,

Folder Jagdmuseum

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