Bezirksjagdämter und Bezirksjägermeister

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Hartberg-Fürstenfeld

Franz Gruber
8230 Hartberg, Wienerstraße 29/II. Stock
Tel. 0 33 32 / 62 4 71
e-Mail: hartberg@jagd-stmk.at

Jagddaten:

Jagdfläche: 122.746 ha
Hegegebiete: 34
Jagdreviere: 164
Gemeindejagden: 139
Eigenjagden: 25
Jagdkarteninhaber: 2051
Jagdschutzorgane: 265
Jagdhunde: 660 (davon 213 geprüft)

Mit einer Fläche von rund 123.000 ha ist Hartberg-Fürstenfeld einer der strukturreichsten Bezirke unseres Landes.
Er wird von den Flüssen Pinka, Lafnitz, Safen, Saifen, Feistritz, Ilz und Rittschein durchflossen.
Die letzten Alpenausläufer (der Rabenwald im Nordwesten, der Masenberg in der Mitte bzw. das Wechselmassiv im Nordosten) münden nach Süden in das oststeirische Hügelland.
Von der Almregion des Jogllandes mit seinen Mostschänken, über den Naturpark Pöllauertal mit seinen Schnapsbrennereien, über die Region Hartberg mit dem nördlichsten Weinbaugebiet der Steiermark bis hinunter in das Thermengebiet um Fürstenfeld mit seinen Kürbisfeldern zieht sich der Bogen dieses von rund 89.000 Einwohnern besiedelten Bezirkes.

Rund 2050 Jäger erfreuen sich einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Der gebirgige, nördliche Teil mit seinen Almregionen und Fichten-, Tannen- und Lärchenmischwäldern beherbergt kleinere Populationen von Auer-, Birk-, Hasel- und Gamswild.
Die Landwirtschaft ist im Norden überwiegend von tierhaltenden Grünlandbetrieben geprägt. Im ständig flacher werdenden aber immer noch hügeligen südlichen Teil mit seinen typischen Fichten-, Kiefern-, Buchen- und Eichenmischwäldern gibt es neben immer größer werdenden Schwarzwildbeständen in den Teich- und Flussregionen sämtliches Wasserwild bis hin zu Raritäten wie: Biber, See- u. Fischadler, Mittelsäger, Wiedehopf und Bienenfresser.
Ackerbau, Obstbau und Weinbau in all seinen Formen bestimmt diesen kleinstrukturierten landwirtschaftlichen Bereich.
Der Feldhase, der Fasan und viele Entenarten sind überall im Bezirk anzutreffen, vereinzelt auch noch das Rebhuhn. Das Rehwild ist natürlich unsere häufigste vorkommende Schalenwildart, und die Region durch ihre sehr guten Rehtrophäen bekannt.
Das Wechselmassiv beheimatet unsere größte heimische Schalenwildart, das Rotwild. Auch im Südosten vom pannonischen Raum kommend, zieht dieses urige Wild seine Fährte.

Den 164 Jagdrevieren unseres Bezirkes werden über 8000 Stück Schalenwild jährlich entnommen.