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Der Goldschakal in der Steiermark

Goldschakal-Monitoring in der Steiermark.

Der Goldschakal in der Steiermark

 

 

Der erste Nachweis eines Goldschakals in der Steiermark erfolgte bereits im Jahr 1984. In den darauffolgenden Jahren gab es immer wieder sporadisch Nachweise. Diese stammten von abwandernden Individuen aus den etablierten Populationen. Mittlerweile können Teile Österreichs und damit auch Teile der Steiermark als etablierter Lebensraum angesehen werden.

M. Karrer konnte im Rahmen eines Projekts, finanziert von der Steirischen Landesjägerschaft, von Anfang 2018 bis Ende 2019 exakt 99 Meldungen (inkl. 2 Meldungen aus dem Jahr 2017) dokumentieren. Insbesondere hervorzuheben ist die Tatsache, dass 31 Meldungen eindeutige Nachweise darstellten. Sogar die Reproduktion des Goldschakals wurde im Zuge der Arbeit bestätigt.
Im Zeitraum von November 2019 bis August 2020 konnte durch M. Marschnig allein durch Kontakte und Rückfragen rund 49 Meldungen dokumentiert werden. Die Kartierung erfolgte an der Universität Graz am Institut für Biologie, getrennt nach Nachweisart (C1=eindeutige Nachweise, C2=bestätigte Nachweise, die von erfahrenen Personen überprüft wurden, C3=unbestätigte Hinweise).

Die bisherige Monitoringtätigkeit bzw. das Sammeln der Nachweise und die DNA-Untersuchungen, Mageninhaltanalysen, etc. wurden allesamt von der Steirischen Landesjägerschaft organisiert bzw. auch finanziert. Zusätzlich fand eine enge Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur in Wien als auch mit dem Institut für Biologie der Universität Graz statt.

Das laufende Monitoring wird ebenso von der Steirischen Landesjägerschaft durchorganisiert und bedient sich der rund 24.000 geschulten Jägerinnen und Jäger als kompetente Fachkräfte, die auf der gesamten Landesfläche und in allen Ecken und Enden ihrer Reviere beste Ortskenntnis aufweisen. Gesammelt werden die Informationen zentral im Büro der Steirischen Landesjägerschaft. Dieses etablierte System soll selbstverständlicher Weise auch weiterhin fortgeführt werden.

Wir sind dankbar für jede Art von Hinweisen, -Fotofallenbilder, DNA-Nachweise oder auch Sichtbeobachtungen werden akribisch dokumentiert.

Als Ansprechperson ist hier DI Markus Marschnig für Sie erreichbar.

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