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Förderungen

Förderungen, die von der Steirischen Landesjägerschaft gewährt werden:

Ökoschutzstreifen

 

Förderzweck

Ökologisch wertvolle Flächen, die für die Aufwertung von Niederwild-Lebensräumen von sehr großer Bedeutung sind, wurden von der EU als W 10- und K10-Flächen definiert. Die Ursprünglichkeit unserer Naturlandschaften soll bewahrt und deren nachhaltige Entwicklung gesichert werden.

 

Voraussetzungen

Primär muss der Grundbesitzer oder -bewirtschafter im ÖPUL-Programm aufscheinen und einen Mehrfachantrag stellen. Sonst kann Niederwildjäger, der selbst Landwirt ist, als Pächter dieser Grundstücke auftreten und so die Förderung beantragen. Ein Neueinstieg ist hier nicht mehr möglich. Es können im Jahr 2018 nur mehr Flächen hinzugenommen werden. Auf W 10- oder K 10-Flächen angelegte Öko-Schutzstreifen (Hecken) können gefördert werden. Diese Heckenstreifen werden vom Jagdberechtigten angelegt, müssen eine Mindestbreite von 8 Metern haben und können beliebig lang sein. Es muss empfohlenes Pflanzmaterial verwendet werden, Feuerbrand-Wirtspflanzen dürfen nicht ausgepflanzt werden.

 

 

Antrag und Höhe der Förderung

Diese Förderung kann bei der Steirischen Landesjägerschaft beantragt werden. Für auf W 10- oder K 10- Flächen angelegte Öko-Schutzstreifen (Hecke) gibt es die Möglichkeit einer Förderung. Die vom Jagdberechtigten angelegten Heckenstreifen müssen eine Mindestbreite von 8 Metern haben und können beliebig lang sein. Voraussetzung ist, dass empfohlenes Pflanzmaterial verwendet wird, Feuerbrand-Wirtspflanzen dürfen nicht ausgepflanzt werden.

Die Förderung für den Landwirt für die Fläche der Ökoschutzstreifen beträgt Euro 300,– /Hektar. 25 Prozent, also Euro 75,– werden vom Jagdberechtigten, aufgebracht.
Um diese Förderung kann bei der Steirischen Landesjägerschaft angesucht werden.

Die Auszahlung an den Landwirt kann erst nach Eingang des anteiligen Betrages des Jagdberechtigten bei der Steirischen Landesjägerschaft erfolgen.

Konto Nr. 1-00-242.008 bei der Raiffeisenlandesbank , 8010 Graz, BLZ 38000

Formular Vereinbarung

 

Prüfungssubvention Jagdhunde

 

Förderzweck

Für unser anspruchsvolles jagdliches Handwerk ist der gut ausgebildete Jagdhund unverzichtbarer Begleiter. Die umfassende Ausbildung eines fermen Jagdhundes ist ein großer und verantwortungsvoller Aufwand. Die Prüfungssubvention stellt eine Anerkennung dieser Leistung von Hundeführer und Jagdhund durch die Steirische Landesjägerschaft dar.

 

 

Voraussetzungen

  • Gültige steirische Jagdkarte
  • Erfolgreich bestandene Leistungsprüfung, die über eine Anlagenprüfung hinausgeht (Ausnahme Erdhunde)

 

Antrag und Höhe der Förderung

  • Schriftlicher Antrag laut Muster (siehe Formulare) spätestens ein halbes Jahr nach der Ablegung einer Leistungsprüfung
  • Abstammungsnachweis im Original
  • Prüfungszeugnis in Kopie
  • Pro Hund wird einmalig eine Subvention von Euro 100,– ausbezahlt

 

Antrag auf Prüfungssubvention

 

Äsungsflächen im Rotwild-Kerngebiet

 

Förderzweck

In vielen Gebieten der Steiermark herrscht zunehmender Mangel an ruhigen und ungestörten Äsungsflächen für das Rotwild. Mit dieser Förderung unterstützt die Steirische Landesjägerschaft die Anlage von neuen Äsungsflächen, um unserer größten heimischen Säugetierart die störungsfreie Äsungsaufnahme zu ermöglichen und damit Schäden hintanzuhalten.

 

Voraussetzungen

  • Revierlage im Rotwild-Kerngebiet mit einem Anteil an Wald und unproduktiven Flächen von über 95% der Jagdfläche
  • Liegt der Anteil unter 95%, werden nur jene Flächen gefördert, die in einem mindestens 200 Hektar großen durchgehenden Waldgebiet liegen
  • Eine Doppelförderung (Almförderung, Rodungsprämie, Bio- und ÖPUL-Förderungen, etc) ist nicht möglich
  • Die neue Fläche muss mit einem mehrspurigen Fahrzeug und maschinell erreichbar sein
  • Der neue Standort soll nicht an häufig befahrenen Forststraßen liegen und muss mindestens 200 Meter entfernt von öffentlichen Straßen liegen
  • Auf einen entsprechenden Abstand zu markierten Wanderwegen und Schirouten ist zu achten
  • Eine maximal 2 Jahre alte Bodenanalyse der Fläche muss vorliegen – die Düngung darf nur aufgrund der Werte der Bodenanalyse durchgeführt werden
  • Die neue Fläche muss eine Mindestgröße von 3000 Quadratmetern und eine minimale Breite von 30 Metern aufweisen. Auf der Südseite soll die Fläche einen Mindestabstand von 5-10 Metern zu den ersten Bäumen aufweisen

 

Antrag und Höhe der Förderung

  • Pro 100 Hektar Jagdfläche wird 1 Hektar Neuanlage gefördert, maximal 2 Hektar pro Revier
  • Die Förderung beträgt 20% der Gesamtkosten, höchstens jedoch 500 Euro pro Hektar

 

Um diese Förderung kann mit den entsprechenden Nachweisen bei der Steirischen Landesjägerschaft angesucht werden.

 

Förderungsansuchen

 

 

Förderung von Sämereien für Stilllegungsflächen

 

 

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