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Die Versicherung der steirischen Jägerinnen und Jäger

Die Steirische Landesjägerschaft ist gesetzlich verpflichtet, für ihre Mitglieder eine Versicherung abzuschließen. Das Versicherungspaket der Grazer Wechselseitigen enthält eine Haftpflichtversicherung, eine Unfallversicherung und eine Rechtsschutzversicherung sowie eine Jagdwaffenversicherung.

Haftpflichtversicherung

Je Schadensereignis wird bis zu € 3,000.000,- Schadenersatz geleistet, wenn die versicherte Person einem Dritten einen Schaden fahrlässig zufügt.
Mitversichert sind bis zu drei Jagdhunde – auch im Privatbereich – und bis zu zwei Beizvögel, der Besitz und Gebrauch von Schusswaffen und Munition sowie der Bestand von Jagdhütten, Hochständen, Wildfütterungen etc. und deren Verwendung zu jagdlichen Zwecken.

Der örtliche Geltungsbereich ist Europa. Weiters sind auch Personen- und Sachschäden durch Bär und Luchs versichert. Auch eine Amtshaftpflichtversicherung für kundige Personen aufgrund der Vollziehung des Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetzes 2006 ist eingeschlossen.

Polizze Nr. 8.819.750

Rechtsschutzversicherung

Dieser Versicherungsteil sorgt für die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen der versicherten Personen aus der jagdlichen Tätigkeit und trägt die daraus entstehenden Kosten bis zu € 50.000,-. Es wird einerseits Schadenersatz-Rechtsschutz (Durchsetzung von Ansprüchen aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen), und andererseits Straf-Rechtsschutz (Kosten für die Verteidigung vor Gericht oder Verwaltungsbehörden aufgrund fahrlässig begangener strafbarer Handlungen oder Unterlassungen) geboten.

Kein Versicherungsschutz besteht im Verfahren vor dem Disziplinarrat und gegen Organe der Landesjägerschaft sowie für die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen in der Funktion als Jagdeigentümer oder Jagdpächter.

Jagdwaffenversicherung

Jagdwaffen samt Gewehrkoffern und -futteralen, Zielfernrohre, Feldstecher, Spektive und Jagdhörner sind gegen Beschädigung oder Verlust infolge eines Transportmittelunfalles versichert, weiters gegen Brand, Blitzschlag, Explosion, Einbruchdiebstahl, Diebstahl, Beraubung und räuberische Erpressung während des Transportes – auch auf Jagdreisen – und der Unterbringung am ständigen Wohnsitz.

Bei Berufsjägern und beeideten Jagdschutzorganen sind auch Schäden, die als unmittelbare Folge eines Berufsunfalles (Unfallmeldung, Arztbestätigung unbedingt notwendig) entstehen, versichert. Ersetzt wird der Zeitwert bis zu € 5.000,-. Der Deckungsbereich für den Fall des Diebstahls ist Österreich, in allen anderen Fällen Europa.

Unfallversicherung

Erleidet die versicherte Person in der Ausübung der jagdlichen Tätigkeit – im Revier oder auf dem direkten Weg von und zur Jagd – einen Unfall und zieht dieser Unfall eine körperliche Schädigung (Invalidität) oder den Tod nach sich, wird Versicherungsschutz wie folgt geboten: Versicherungssumme für bleibende Invalidität: € 25.000,-, Leistung bis zu € 50.000,-, Versicherungssumme für den Todesfall: € 5.000,-. Notwendige Kosten für eine Hubschrauberbergung gelten bis zu einem Betrag von € 5.000,- mitversichert.

 

 

 

 

Ihre Ansprechpartner

Mag. Florian Winter

Für Fragen bei einem Schadensfall:

Tel.: 0316 / 8037 – 6307

Mag. Martin Schopper

Für Fragen zum Umfang des Versicherungsschutzes:

Tel.: 0316 / 8037 – 6555

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