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Der Fasan - Garant für wertvolle Lebensräume

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Der Fasan braucht Landschaften, die auch uns Menschen gefallen.

Ursprünglich aus Südosteuropa und Asien stammend, ist er heute dem heimischen Wildartenspektrum zuzuzählen. Mit seinen Lebensraumansprüchen steht der Fasan stellvertretend für zahlreiche andere, ebenfalls von Lebensraumverschlechterung und –verlust betroffene Wildtiere. Als Bodenbrüter verlieren Fasane in der freien Natur bis zu 70% der Küken in den ersten 4 Wochen. Danach folgen weitere 4 kritische Wochen, da bleibt nicht mehr viel übrig.

Über Auswilderungsbiotope wird der Bestand gestützt, um Jungfasane in ausreichender Anzahl über diese kritischen Wochen zu bringen. Die jungen Fasane wachsen durch einen seitlichen, oben offenen Zaun vor Beutegreifen geschützt heran. Sobald sie flugfähig sind, können sie jederzeit ein- und ausfliegen. Mit viel Arbeit, Geld und Herz werden außerhalb der Auswilderungsbiotope strukturreiche Landschaftsmosaike geschaffen, die auch für viele andere Arten, die auf der Verliererseite stehen, Rückzugsräume bieten.

Die Steirische Jagd setzt sich aktiv für die Schaffung, Verbesserung und Erhaltung von Wildlebensräumen ein. Laut deutscher Wildtierstiftung bietet 1 Hektar gestalteter Landschaft Lebensraum für 1 Mio. Klein- und Kleinstlebewesen.

Fünf bis 10 Prozent der herbstlichen Jagdstrecke besteht aus ausgewilderten Fasanen, die im selben Jahr geboren wurden – diese Tiere sind im Herbst bereits erwachsen, die übrige Strecke besteht aus Naturfasanen. Als wahre Trophäe der steirischen Jagd trägt diese in kleinen Mengen direkt der Natur entnommene Spezialität zur herbstlichen Wildkulinarik bei.

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